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Spendenaktion 2016: Verein Wildwasser Nürnberg hilft Opfern sexueller Gewalt

Strömungen, Wirbel und Stromschnellen beenden den ruhigen Lauf eines Gewässers. Ein Wildwasser entsteht – gerät man hinein, reißt es einen weg.

Wird einem sexuelle Gewalt angetan, könnte das ähnlich sein. Der betroffene Mensch wird aus seinem bisherigen Leben hinweggerissen, nichts ist mehr wie es war.

Unter dem Namen Wildwasser setzen sich regionale Vereine gegen Gewalt und Diskriminierung von Mädchen und Frauen in unserer Gesellschaft ein. Bundesweit bestehen 17 Organisationen. Der Nürnberger Verein ist Teil dieses Netzwerks.

Wildwasser Nürnberg e.V. – eine der drei  Hilfsorganisationen, die wir in diesem Jahr mit unserer weihnachtlichen Spendenaktion unterstützen. Wir freuen uns, Ihnen den Verein heute näher vorzustellen.

Sexuelle Gewalt – in den meisten Fällen geht sie nicht von Fremden aus, sondern von Vertrauenspersonen wie dem eigenen Partner, einem Freund oder einem Verwandten. Um Betroffene nach einem solchen traumatischen Erlebnis zu unterstützen, setzt sich Wildwasser Nürnberg e.V.  seit über 25 Jahren gegen sexualisierte Gewalt ein.

Die ehrenamtlich und hauptamtlich tätigen Mitarbeiterinnen des Vereins (siehe Foto) beraten und begleiten Opfer zu Gerichtsprozessen, führen Präventionsprojekte an Schulen und Kindergärten durch und bieten Fortbildungen für Fachkräfte an. Zu diesen zählen Pädagogen, Mediziner und  Mitarbeiter der Flüchtlingshilfe.

Das ifb unterstützt den Verein Wildwasser Nürnberg im Rahmen seiner weihnachtlichen Spendenaktion.

Haben Sie schon an unserer Aktion teilgenommen? Es ist ganz einfach: Das ifb stellt einen Betrag in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Diese Summe wird auf drei Hilfsprojekte aufgeteilt:

  • Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V.
  • Leben nach Tschernobyl e.V.
  • Wildwasser Nürnberg e.V.

Wer wieviel aus unserem Spendentopf erhält, bestimmen Sie mit Ihrer Stimme. Geben Sie diese bitte eine der drei Organisationen. Die Aufteilung der Gesamtsumme erfolgt nach dem Ergebnis der Abstimmung. Erhält eine Organisation zum Beispiel 45 Prozent aller abgebenen Stimmen, so erhält sie auch 45 Prozent aus dem Spendentopf.

Nutzen Sie die Chance. Sie können sich noch bis zum 31.12.2016 an der Abstimmung beteiligen.

>> Jetzt Ihre Stimme bei der Weihnachtsaktion des ifb abgeben

Wenn Sie von den ausgewählten Organisationen überzeugt sind, warum spenden Sie dieser dann nicht auch persönlich etwas? Darüber würden wir uns riesig freuen, denn es sind wichtige Hilfsprojekte.

Weitere Infos: >> Wildwasser Nürnberg e.V.

In den vergangenen Tagen veröffentlichten wir zwei Artikel über die beiden anderen Aktionen. Machen Sie sich ein Bild und seien Sie bei der Abstimmung mit dabei.

Bildquelle: © Wildwasser Nürnberg e.V.

ifb spendet zu Weihnachten an Tschernobyl-Hilfe

Der größte Sarkophag der Welt ist stahlgrau und wiegt unvorstellbare 36.000 Tonnen. Seine Ausmaße sind so gewaltig, dass die Pariser Kathedrale Notre Dame in ihm komplett verschwinden würde. Seit November 2016 umschließt er die radioaktiv verseuchte Ruine des ehemaligen Atomreaktors von Tschernobyl.

Tschernobyl – der Alptraum wurde wahr. 1986 schmolz der Reaktorkern. Dies führte zu einer der größten Katastrophen in der Geschichte der Menschheit. Als Folge dieses Unfalls starben etwa 4.000 Menschen. Zehntausende leiden bis heute, die meisten an Krebserkrankungen.

Der deutsche Verein Leben nach Tschernobyl e.V. ist seit 1992 aktiv. Er unterstützt das Rehabilitations- und Erholungszentrum „Nadeshda“ in Weißrussland. Nahe der Hauptstadt Minsk kümmert man sich um Kinder und Jugendliche aus den radioaktiv belasteten Regionen.

Leben nach Tschernobyl e.V. – eine der drei  Hilfsorganisationen, die wir in diesem Jahr im Rahmen unserer weihnachtlichen Spendenaktion unterstützen. Wir freuen uns, Ihnen den Verein heute näher vorzustellen.

Von Frankfurt aus engagiert man sich in vielfältiger Weise: So werden etwa Arbeitseinsätze direkt vor Ort organisiert. Experten arbeiten daran, dass „Nadeshda“ zukünftig auch behinderte Kinder aufnehmen kann. Weißrussische Ärzte werden in deutschen Kliniken weitergebildet, Begegnungs- und Projektwochen durchgeführt.

„Nadeshda“ bedeutet Hoffnung – über 5.000 Kinder besuchen das Erholungszentrum jährlich.  Dabei werden sie von speziellen Fachkräften in sozialpädagogischen, psychologischen und medizinischen Programmen betreut. So wird die Gesundheit der kleinen Besucher nachhaltig gestärkt.

Vertreter von „Nadeshda“ haben das Zentrum vor kurzem im Europäischen Parlament und im Deutschen Bundestag vorgestellt. In Zusammenarbeit mit Greenpeace soll nun eine Photovoltaik-Anlage gebaut werden, die das Heim autark und natürlich umweltfreundlich mit Energie versorgt.

Das ifb unterstützt  den Verein Leben  nach Tschernobyl e.V. im Rahmen seiner weihnachtlichen Spendenaktion.

Haben Sie schon an unserer Aktion teilgenommen? Es ist ganz einfach: Das ifb stellt einen Betrag in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Diese Summe wird auf drei Hilfsprojekte aufgeteilt:

  • Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V.
  • Leben nach Tschernobyl e.V.
  • Wildwasser Nürnberg

Wer wieviel aus unserem Spendentopf erhält, bestimmen auch Sie mit Ihrer Stimme. Geben Sie diese bitte einer der drei Organisationen. Die endgültige Verteilung der Gesamtsumme erfolgt nach dem Ergebnis der Abstimmung. Erhält eine Organisation zum Beispiel 45 Prozent aller abgebenen Stimmen, so erhält sie auch 45 Prozent aus dem Spendentopf.

Nutzen Sie also die Chance. Sie können sich noch bis zum 31.12.2016 an der Abstimmung beteiligen.

>> Jetzt Ihre Stimme bei der Weihnachtsaktion des ifb abgeben

Wenn Sie von den ausgewählten Organisationen überzeugt sind, warum spenden Sie dann nicht auch persönlich etwas? Darüber würden wir uns riesig freuen, denn es sind drei wichtige Hilfsprojekte.

In den nächsten Tagen veröffentlichen wir noch einen weiteren Artikel über das Hilfsprojekt „Wildwasser“. Machen Sie sich ein Bild und seien Sie mit dabei.

Weitere Infos: >> Leben nach Tschernobyl e.V.

Bisher erschien der Artikel: Spende an die  Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V.

Bildquelle: © Verein

Weihnachtsspende des ifb an die Alzheimer Gesellschaft Berlin

„AGB“ – ein Begriff, mit dem einige unserer rechtlich gebildeten Seminarteilnehmer viel anfangen können. Meist sind damit Allgemeine Geschäftsbedingungen gemeint, die im Arbeitsvertragsrecht wichtig werden können.

Es gibt aber noch eine andere Bedeutung. Die drei Buchstaben AGB stehen für die Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V..  Dieser Verein unterstützt Menschen, die von der Alzheimer-Krankheit direkt oder indirekt betroffen sind.

Die Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V. – eine der drei  Hilfsorganisationen, die wir in diesem Jahr mit unserer weihnachtlichen Spendenaktion unterstützen. Wir freuen uns, Ihnen den Verein heute näher vorzustellen.

Zwei Drittel aller Demenzerkrankten werden zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt. Neben den Erkrankten ist somit auch eine beträchtliche Zahl Angehöriger von der Krankheit mitbetroffen. Die Alzheimer Gesellschaft Berlin unterstützt diese Menschen und informiert zugleich durch Broschüren, in Selbsthilfegruppen, Sprechstunden und Fortbildungen für Pflegepersonal über das sensible Thema.

Der Verein entstand in den späten 1980er Jahren aus einer Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige von Demenzkranken an einer Klinik der Freien Universität Berlin.

Die Alzheimer Gesellschaft Berlin bemüht sich um Aufklärung demenzieller Erkrankungen in der Öffentlichkeit sowie um Unterstützung wissenschaftlicher Forschung. Besonders gefördert wird die Zusammenarbeit von Fachleuten und Laien sowie die Unterstützung von Selbsthilfeaktivitäten.

Das ifb unterstützt die Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V. im Rahmen seiner weihnachtlichen Spendenaktion.

Haben Sie schon an unserer Aktion teilgenommen? Es funktioniert ganz einfach: Das ifb stellt einen Betrag in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Diese Summe wird auf drei Hilfsprojekte aufgeteilt:

  • Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V.
  • Leben nach Tschernobyl e.V.
  • Wildwasser Nürnberg

Wer wieviel aus unserem Spendentopf erhält, bestimmen auch Sie mit Ihrer Stimme. Geben Sie diese bitte einer der drei Organisationen. Die endgültige Verteilung der Gesamtsumme erfolgt nach dem Ergebnis der Abstimmung. Erhält eine Organisation zum Beispiel 45 Prozent aller abgebenen Stimmen, so erhält sie auch 45 Prozent aus dem Spendentopf.

Nutzen Sie also die Chance. Sie können sich noch bis zum 31.12.2016 an der Abstimmung beteiligen.

>> Jetzt Ihre Stimme bei der Weihnachtsaktion des ifb abgeben

Wenn Sie von den ausgewählten Organisationen überzeugt sind, warum spenden Sie dann nicht auch persönlich etwas? Darüber würden wir uns wirklich riesig freuen, denn es sind drei wichtige Hilfsprojekte.

In den nächsten Tagen veröffentlichen wir weitere Artikel über die anderen Aktionen. Machen Sie sich ein Bild und seien Sie mit dabei.

Weitere Infos: >> Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V.

Bildquelle: © Noel Matoff via Alzheimer Gesellschaft Berlin

Spende des ifb: Komplette Einnahmen aus Seminarreihe gehen an die Flüchtlingshilfe

Ehrenamtliche und Flüchtlinge im Verein Lichterkette München

Hassan ist 27 Jahre alt und wohnt in München-Laim. Vor einigen Jahren floh er unter abenteuerlichen Umständen von Afghanistan über den Iran nach Europa. In einem windigen Schlauchboot überlebte er die Meerespassage nach Griechenland. Versteckt und in einem Ersatzreifen zusammengekauert schaffte er es lebend nach Deutschland. Während dieser mehrtägigen Fahrt unterhalb eines Lkws ist er fast erforen. Seine erschütternde Flucht beschrieb die Süddeutsche Zeitung vor einiger Zeit in einer Reportage.

Es gibt unendlich viele Schicksale wie das von Hassan. Fast alle sind sie tragisch, nicht wenige enden tödlich.

Im Herbst 2015 explodierten die Flüchtlingszahlen. Wer erinnert sich nicht daran? Täglich kamen mehrere tausend Menschen am Münchner Hauptbahnhof an und das über Wochen. Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung erlebte in dieser Zeit ihren Höhepunkt.

Damals entschloss sich auch das ifb zu helfen. Die Planungsabteilung konzipierte ein neues Tagesseminar. Der Titel:  „Die Eingliederung von Flüchtlingen – Das sollte der Betriebsrat wissen“. Praktische Unterstützung vor Ort also – ein guter Anfang. Institutsleiter Hans Schneider führt das aus: „Es war uns wichtig, dass unsere engagierten Seminarteilnehmer über die möglichen Formen der Beschäftigung von Flüchtlingen im Betrieb und über die rechtliche Situation Bescheid wissen. Sie sollen in der Lage sein, entscheidende Weichen zu stellen, damit aus den fremden Menschen möglichst schnell geschätzte Kolleginnen und Kollegen werden.

Diese Art der Hilfe war nur die eine Seite. Hans Schneider ergänzt: „Sämtliche Einnahmen aus diesem Seminar spenden wir komplett an die Flüchtlingshilfe.

So kam es, dass das ifb im Jahr 2016 etliche Tagesseminare zu diesem Thema veranstaltete. Erfreulicherweise waren alle recht gut besucht. Mittlerweile endete die Seminarreihe. Im November konnten die Einnahmen addiert werden. Dabei kam die Summe von 32.800,- Euro zusammen. Der Betrag wurde vor wenigen Tagen zu gleichen Teilen an vier vom ifb ausgewählte Organisationen gespendet. Diese stellen wir Ihnen sehr gerne vor:

Lichterkette München e.V.

Der gemeinnützige Verein Lichterkette entwickelt und unterstützt Projekte und Aktionen, die im Sinne der Völkerverständigung die Begegnung, den interkulturellen Austausch und das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft fördern. Der Spendenbetrag in Höhe von 8.200 Euro fließt in das zurzeit wichtigste Förderprogramm namens „PRO-Ausbildung“. In diesem geht es darum, Asylbewerber mit Hilfe von Stipendien in Ausbildung zu bringen (Foto).

Link: http://www.lichterkette.de/

workeer – Jobbörse für Flüchtlinge

Die Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse richtet sich speziell an geflüchtete Menschen. Mit Hilfe einer Plattform soll ein geeignetes Umfeld geschaffen werden, in dem arbeitssuchende Flüchtlinge auf ihnen gegenüber positiv eingestellte Arbeitgeber treffen. Aktuell nehmen bereits 2.000 Betriebe an diesem Programm teil. Mit dem Spendenbetrag des ifb kann die populäre Plattform weiter professionalisiert werden.

Link: https://workeer.de/

Start with a friend e.V.

Der Verein hat das Motto „Aus Fremden können Freunde werden.“ Er setzt sich für nachhaltige Integration ein. Mit Hilfe von Patenschaften werden Flüchtlinge im Alltag unterstützt, zum Beispiel beim Kontaktfinden zur Bevölkerung, bei der Suche nach Kindergartenplätzen und beim Erlernen der deutschen Sprache. Mit einem großen Teil des gespendeten Betrags wird die digitale Struktur des Vereins verbessert. So können die zehn Ortsgruppen endlich miteinander vernetzt werden.

Link: http://www.start-with-a-friend.de/

„Auf geht’s“ – Lebenslust Garmisch-Partenkirchen e.V.

Das regionale Freiwilligenzentrum ist eine Einrichtung des Vereins Lebenslust. „Auf geht’s“ versteht sich dabei als Koordinierungszentrum für bürgerschaftliches Engagement. Es richtet sich an Privatpersonen und an Unternehmen. Diese bringen sich individuell ein, der Verein koordiniert dies. Der vom ifb gespende Betrag in Höhe von 8.200 Euro fließt hauptsächlich in verschiedene Projekte der Flüchtlingsarbeit, wie Deutschkurse, kulturelle Integration, persönliche Begleitung und Sprachpatenschaften.

Link: http://www.aufgehts-gap.de/

 

Der vor einigen Jahren in einem LKW-Reifen geflüchtete Afghane Hassan arbeitet heute als festangestellter Elektrotechniker in München und spricht sehr gut Deutsch, sogar mit leicht bayerischem Einschlag. Nebenbei ist er für den Verein Lichterkette ehrenamtlich tätig, eine der von uns ausgewählten Organisationen. Als „Vorbild“ spricht er dabei regelmäßig vor Hauptschülern, um ihnen Mut für ihren weiteren Lebensweg zu machen.

Hassans bisheriges Leben könnte Stoff für einen dramatischen Hollywood-Film sein. Das Gute ist: Dieser Film hätte ein Happy-End. Viele Helfer sind an Geschichten wie der von Hassan beteiligt. Nur persönliches Engagement macht so etwas  möglich.

Bildquelle: © Lichterkette e.V.

Blutspende-Aktion im ifb: Cola für alle!

Arm der bei Blutspende angezapft wird

Vor circa drei Monaten stießen in der Nähe von Bad Aibling zwei Züge frontal zusammen. Zwölf Menschen starben in Folge des Unglücks, über 80 wurden verletzt. In den folgenden Tagen rief das Bayrische Rote Kreuz im Raum München mehrfach zu Blutspendeaktionen auf.

Seehausen ist gut 80 Kilometer westlich von Bad Aibling gelegen – und doch ging vielen Kolleginnen und Kollegen das Zugunglück besonders nahe. Viele haben Freunde und Verwandte im Münchner Umland, einige pendeln selbst täglich mit dem Zug. Der Vorschlag einer Kollegin, mit dem ifb als ganze Firma Blut zu spenden, wurde so nicht nur mit Zustimmung, sondern beinahe mit einer gewissen Erleichterung aufgenommen: Wenn das Schicksal zuschlägt, können wir etwas tun. Und praktische Hilfe leisten.

Blutspende Anmeldung

Am 25. April war es endlich soweit. Im Kurhaus in Murnau erwartete ein Team von Ärzten und LaborassistentInnen darauf, das Beste aus den Mitarbeitern rauszuholen: Unser Blut. Bevor es dazu kommen konnte, waren jedoch noch einige Voruntersuchungen nötig. Schon im Vorfeld konnten Mitarbeiter sich über eine Hotline des Bayrischen Roten Kreuzes erkundigen, ob sie als Blutspender in Frage kommen. Die Gründe, die gegen eine Spende sprechen, sind vielfältig: Eine Akupunktur in einer nicht-ärztlichen Praxis innerhalb der vergangenen vier Monate kann beispielsweise schon ein Ausschlusskriterium sein, ebenso ein Aufenthalt über sechs Monate in Großbritannien in den Achtziger Jahren. Dazu kommen die „üblichen Verdächtigen“: Vorerkrankungen, die Einnahme bestimmter Medikamente, zu geringe Hämoglobin-Werte oder zu niedriger Blutdruck.

Fragebogen zur Blutspende

Besonders letzterer Punkt kann zu einem deutlichen Spenderschwund in einem Unternehmen mit einem Frauenanteil von 80 Prozent führen – das wurde uns und auch der Verfasserin dieses Artikels am Blutspende-Tag sehr deutlich. Da insbesondere junge Frauen tendenziell zu eher niedrigem Blutdruck neigen, hieß es also für viele von uns: „Bitte erstmal ein großes Glas Cola trinken, dann kommen Sie nochmal zum Blutdruck messen…“

Von ursprünglich über 50 spendewilligen ifb-Kolleginnen und Kollegen blieben nach allen Fragebögen und Voruntersuchungen nur noch 21 fähige Spender übrig. Beziehungsweise: 10,5 Liter.

Blutdruck messen vor der Blutspende

In Deutschland werden Blutspenden in erster Linie für die Versorgung von Krebspatienten verwendet: 19 Prozent aller Spenden finden so einen Empfänger. Jeweils 16 Prozent fließen an Herz-/Kreislauferkrankte und an Magen-/Darmpatienten. „Nur“ 12 Prozent enden bei Unfallopfern – doch wie der zuständige Arzt vor Ort erklärte, schmelzen die Bestände bei einem Unglück wie dem von Bad Aibling schnell dahin. Mit dem Aufruf des Bayrischen Roten Kreuzes im Februar sollten so vor allem Engpässe vermieden werden.

Arm der bei Blutspende angezapft wird

Rund 42 Tage ist eine Blutkonserve haltbar, danach muss sie vernichtet werden. Zugegeben: Als Erstspender fühlt man sich bei dieser Information in seinem Stolz verletzt. Da überwindet man sich, bringt den Kreislauf mit Cola und Treppenhaus-Jogging in Schwung, lässt sich todesmutig anpieksen – und dann soll alles umsonst gewesen sein?

Nein. Der Pieks tut nicht weh, denn das Personal des Bayrischen Roten Kreuzes ist glücklicherweise im Umgang mit Nadeln sehr geübt. Keiner unserer Mitarbeiter musste aus einer zarten Ohnmacht befreit werden – durch die professionelle Betreuung vor Ort und ein appetitliches Schnittchen-Buffet fühlten wir uns sehr gut aufgehoben. Und vor allem: Eine Blutspende ist nie umsonst. Sie wird mit dem Gefühl belohnt, eben doch etwas tun zu können – und das Schicksal so zumindest ein bißchen zu kontrollieren.

Geschrieben von Jessica Riccò

So helfen die Weihnachtsspenden des ifb

Suppenküche der Emmaus Gemeinschaft Köln

Erinnern Sie sich noch: Einige Wochen vor Weihnachten 2015 erhielten Seminarteilnehmer, Referenten und Seminarleiter eine Email  Weihnachtsgrüßen des ifb. Gleichzeitig riefen wir zu einer Abstimmung auf. Der Hintergrund: Das ifb spendete 10.000 Euro und Sie sollten mitentscheiden, an wen dieses Geld geht. Dazu stellten wir auf einer Webseite mehrere soziale Einrichtungen vor. Per Mausklick wurde dann von Ihnen fleißig abgestimmt und der Spendenbeitrag schließlich nach dem Ergebnis der Abstimmung prozentual verteilt.

Einer der Begünstigten ist die Emmaus Gemeinschaft aus Köln, die 3.500 Euro aus dem ifb-Spendentopf erhielt. Emmaus ist ein Zusammenschluss von Menschen, die aus Obdachlosigkeit oder persönlicher Isolation heraus, ihrem Leben im Verbund mit anderen eine neue Richtung geben. Dabei werden Transporte mit gebrauchten Kleidern und Möbeln in ärmere Gegenden Osteuropas organisiert, aber auch Suppenküchen für Bedürftige eingerichtet, wie zum Beispiel in Köln (siehe Foto).

4.000 Euro Spende erhielt der Verein Janusz Korczak Humanitäre Flüchtlingshilfe in Hannover, der die Integration von Flüchtlingen fördert und sich dabei vor allem um Kinder und Jugendliche kümmert.

An das Café 104 in München gingen 2.500 Euro. Diese Einrichtung berät und hilft Migrantinnen und Migranten ohne Aufenthaltsstatus, die überwiegend schutz- und rechtlos mitten unter uns leben.

Weitere Informationen über diese Einrichtungen und entsprechende Kontaktmöglichkeiten finden sich auf den im Text verlinkten Webseiten.

Wir sind sehr glücklich, dass es so viele Menschen gibt, die sich unentgeltlich und ehrenamtlich für andere einsetzen. Deshalb: Ein ganz großes Dankeschön an Sie alle und viel Erfolg für Ihre weitere Arbeit.

Lese-Tipp: Erfahren Sie mehr über unser soziales Engagement

Bildquelle: © Willi Does, Emmaus Europe

 

Weiterbildung fördert Weiterbildung – was passierte mit den Weihnachtsspenden des ifb?

Ehrenamtliches Engagement – das bedeutet vor allem, sich für Andere einsetzen und dabei die eigene Zeit und Kraft meist voller Leidenschaft zur Verfügung stellen. Betriebsräte und andere betriebliche Interessenvertreter fühlen sich bei diesen Worten sicher angesprochen – zu Recht! Im Folgenden soll es aber nicht um Mitbestimmung gehen, sondern um Frauen und Männer, die in einem Hospizverein tätig sind und sterbende Menschen auf ihrem Weg begleiten.

Nein, das ist wahrlich kein leichtes Thema. Kaum jemand weiß das besser als Bernhard Fauser (links im Bild). Er ist Vorsitzender des Hospizvereins Werdenfels in Garmisch-Partenkirchen.  Als er vor einiger Zeit die telefonische Nachricht erhielt, sein Verein sei bei der Weihnachtsspendenaktion des ifb mit 4.000,- Euro bedacht worden, dachte er kurz, er habe sich verhört. „ Ich musste noch mal nachfragen. So eine große Summe, das sind wir eher nicht gewohnt.“

Mitte Februar kam der Diakon persönlich beim ifb vorbei, um sich zu bedanken. „Wir haben fast 50 Ehrenamtliche, die allein im letzten Jahr 110 sterbende Menschen begleitet haben. Im April fahren wir alle auf eine wichtige fachliche Fortbildung nach Bernried bei München. Da kommt uns das Geld wie gerufen, um die Unkosten rund um das Seminar zu decken.“

Ein Schulungsanbieter unterstützt das Seminar von Hospizhelfern und -helferinnen. Oder anders gesagt: Weiterbildung fördert Weiterbildung! Sabine Wolfgram (rechts im Bild) freute sich über den schönen Blumenstrauss, den Bernhard Fauser als Dankeschön vorbeibrachte. Die stellvertretende ifb-Institutsleiterin hörte gespannt zu, als der Diakon ein wenig aus dem Alltag seiner Kolleginnen und Kollegen erzählte. „Wir unterstützen den Verein sehr gerne. Die Ehrenamtlichen leisten dort eine wichtige Arbeit für unsere Gemeinschaft. Man kann das nicht oft genug sagen“ so Sabine Wolfgram.

Nicht nur der Hospizverein Werdenfels erhielt in diesem Jahr eine Weihnachtsspende. Auch die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen wurde vom ifb mit 4.500 Euro bedacht. Und weitere 1.500,- Euro gingen an die Initiative Save Me München. Seit rund sieben Jahren unterstützen Ehrenamtliche dort Flüchtlinge aus Krisenregionen. In allen Fällen weiß das ifb die Spenden in sehr guten Händen.

Überblick der unterstützten Organisationen: