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Traumhafte Seminare in Regensburg

Donau-Metropole und UNESCO-Welterbe – Seminargäste schwärmen von Regensburg als einem außergewöhnlichen Standort.  Wenn dann auch noch das Tagungshotel passt, steht einer traumhaften Seminarwoche nichts im Wege.

Wie magisch zieht die Regensburger Altstadt Besucher in ihren Bann. Ob Tourist oder Einheimischer: Die alte Stadt fasziniert Jung und Alt. Wenn Teilnehmer des ifb nach einem langen Tag im Seminarraum am Feierabend in das noch aus der Zeit der Römer stammende Gassengewirr rund um den gewaltigen Dom ziehen, sind viele verblüfft, was für eine besondere Atmosphäre hier noch herrscht.  Oder ist das nur Kulisse? Nein, alles Original! Die vielen beeindruckenden mittelalterlichen Gebäude, die unzähligen Kneipen und Restaurants: Regensburg ist schon länger „in“, hier muss man einfach mal gewesen sein. Warum nicht mal einen Besuch mit einem Seminar verbinden?

„Wir führen hier deutlich mehr Schulungen durch als früher“ sagt Sabine Lautenbacher. „Das Interesse an der historischen Stadt Regensburg ist enorm gewachsen.“ Die gelernte Hotelkauffrau betreut in der Abteilung „Hoteleinkauf“ des ifb-Instituts alle in Bayern gelegenen Seminarhotels . „Über diese wunderschöne Stadt braucht man kein Wort mehr verlieren. Ich bin auch selber privat sehr gerne hier. Das ifb arbeitet mit dem Hotel Ibis Styles zusammen, auch das kenne ich recht gut.  Dieses Haus befindet sich direkt an der Donau und liegt nicht weit von der Altstadt entfernt.“

Seit diesem Jahr erstrahlt das Hotel Ibis Styles in neuem Glanz.

Betritt man das im Regensburger Ortsteil Pfaffenstein am nördlichen Donauufer gelegene Haus, fällt gleich auf, wie schön und liebevoll hier alles hergerichtet ist. Freundliche Menschen, eine angenehme Atmosphäre, viele gemütliche Ecken: schon mit der Ankunft im Ibis Styles beginnt eine sehr gute Seminarwoche.

Anfang 2017 renovierte das Hotel seine Zimmer und Bäder. Sabine Lautenbacher begutachtete das Ergebnis. Ihr Urteil: Top! Dazu ein moderner Tagungsbereich, ein italienisches Restaurant und sogar ein großer Grill auf der schön gelegenen Terrasse mit Donaublick, welcher sehr gerne vor allem für ifb-Gruppen befeuert wird.

„Rund 40 Seminare veranstalten wir hier jährlich“ , so Sabine Lautenbacher. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt einfach. Ihre Empfehlung: Gleich schauen, ob man für sich einen passenden Seminartermin findet. Und dann darauf freuen…

Alle ifb-Seminartermine im Hotel Ibis Styles in Regensburg

Informationen zum Hotel Ibis Styles in Regensburg

Unser Standort Regensburg im Überblick

Bildquelle: © Val Thoermer, Adobe Stock

Unsere Teilnehmer haben entschieden: Das sind die beliebtesten Seminarhotels des ifb im Jahr 2016

Es sind Berge an Auswertungen, die unsere Kolleginnen und Kollegen der Abteilung „Hotel-Einkauf“ das ganze Jahr über aus den Seminaren zurückbekommen. „Haben Sie sich wohl gefühlt?“ oder „Wie fanden Sie die Verpflegung?“ Fragen, die jeder unserer Teilnehmer kennt, wenn er am Ende einer Seminarwoche im persönlichen Bewertungsbogen angibt, wie es ihm gefallen hat.

Zum Ende jeden Jahres erstellen wir ein Ranking, also die Hitliste der beliebtesten Häuser. Diese stellen wir Ihnen nun sehr gerne für 2016 vor.

Newcomer des Jahres – Novotel München City Arnulfpark

Beginnen möchten wir ausnahmsweise nicht mit der Nummer 1, sondern mit dem Newcomer des Jahres. Newcomer sind Seminarhotels,  die neu in unserem Programm sind. Ein Hotel überzeugte dabei im letzten Jahr besonders: Das Novotel München City Arnulfpark. Der Neubau befindet sich in der Münchner Innenstadt. Seine Nähe zum Hauptbahnhof ist bestechend. Schon gleich nach der Eröffnung im Herbst 2015 fanden hier die ersten ifb-Seminare statt.

Sabine Lautenbacher vom ifb (Foto oben, in der Mitte, mit Katrin Miehlisch und Jochen Fuchs vom Novotel) schwärmt: „Ein modernes, innovatives Haus mit tollem Design und viel Herz. So wie es sich für München gehört.“ Direktor Jochen Fuchs lobt die sehr gute Zusammenarbeit: „Schön, dass das ifb nun auch bei uns im Arnulfpark seine Seminare veranstaltet.“ Sogar mit einer Fachtagung waren wir hier schon zu Gast.

Fuchs freut sich über die Auszeichnung: „Newcomer des Jahres kann man ja wahrscheinlich nur ein Mal werden, aber wir tun alles dafür, in Zukunft auch im normalen Ranking ganz oben zu stehen.“

Übrigens: Einmalig, zumindest für ein Hotel, könnte das hauseigene Brot sein, das hier fast täglich gebacken wird. „Unglaublich köstlich“ urteilt Sabine Lautenbacher, „ein besseres Brot findest du weit und breit nicht“. Sprachs und transportierte gleich zwei Laiber kurzentschlossen zum ifb ins heimische Seehausen.

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Platz 1 – Hotel Moselschlösschen in Traben-Trarbach

Jetzt aber zu Platz 1. Das Moselschlösschen ist das beliebteste Seminarhotel unserer Teilnehmern. Dem romantischen Haus war dieser Titel heuer nicht zu nehmen. Seine malerische Lage im idyllischen Weinort Traben-Trarbach begeistert jeden Seminargast. Das historische Anwesen selbst wurde erst vor wenigen Jahren komplett renoviert. Heute beherbergt es unter anderem eines von sechs ifb-Rhetorikstudios. An einem so schönen Ort lässt sich Kommunikation besonders gut lernen.

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Platz 2 – Upstalsboom Hotelresidenz & SPA Kühlungsborn

Am Meer oder im Gebirge – es sind Regionen, in denen  gerne Seminare veranstaltet werden. Nach anstrengenden Tagen angefüllt mit viel neuem Wissen, führt auch eine besonders schöne Landschaft um das Hotel zu optimalsten Lernerfolgen. Die Ostsee ist ein solcher Ort und das Upstalsboom in Kühlungsborn liegt direkt am Strand. Nur eine kleine Straße trennt das Hotel von der See. Als Schulungsort überzeugt das Hotel unsere Teilnehmer nun schon seit vier Jahren. 2014 gewann es aus dem Stand den Titel als „Newcomer des Jahres“ (Bericht siehe hier). Etliche Seminarjahre später hat sich dieses Haus als eines unser besten Schulungshotels fest etabliert.

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Platz 3 – Court Inn Dresden

Mit diesem kreativen Haus arbeiten wir schon eine halbe Ewigkeit zusammen, seit 1997, um es genauer zu sagen. Das im angesagten Dresdner Gründerzeitviertel gelegene Hotel wird den meisten Teilnehmern wahrscheinlich noch als Holiday Inn bekannt sein. Unter diesem Namen firmierte es bis vor kurzem. Dieser hat sich zwar geändert, der wirklich hervorragende Standard blieb jedoch gleich.

Neben dem professionellen, modernen Tagungsbereich und sehr schönen Zimmern überzeugt im Court Inn auch der Spa-Bereich mit seinem Schwimmbad. In diesem Haus erwartet Sie als Seminarteilnehmer eine große Herzlichkeit und ein sehr persönlicher Umgang.

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Bildquellen: © ifb; Novotel; Moselschlösschen Reinhard Reinders; Court Inn Hotel; Upstalsboom

ifb spendet zu Weihnachten an Tschernobyl-Hilfe

Der größte Sarkophag der Welt ist stahlgrau und wiegt unvorstellbare 36.000 Tonnen. Seine Ausmaße sind so gewaltig, dass die Pariser Kathedrale Notre Dame in ihm komplett verschwinden würde. Seit November 2016 umschließt er die radioaktiv verseuchte Ruine des ehemaligen Atomreaktors von Tschernobyl.

Tschernobyl – der Alptraum wurde wahr. 1986 schmolz der Reaktorkern. Dies führte zu einer der größten Katastrophen in der Geschichte der Menschheit. Als Folge dieses Unfalls starben etwa 4.000 Menschen. Zehntausende leiden bis heute, die meisten an Krebserkrankungen.

Der deutsche Verein Leben nach Tschernobyl e.V. ist seit 1992 aktiv. Er unterstützt das Rehabilitations- und Erholungszentrum „Nadeshda“ in Weißrussland. Nahe der Hauptstadt Minsk kümmert man sich um Kinder und Jugendliche aus den radioaktiv belasteten Regionen.

Leben nach Tschernobyl e.V. – eine der drei  Hilfsorganisationen, die wir in diesem Jahr im Rahmen unserer weihnachtlichen Spendenaktion unterstützen. Wir freuen uns, Ihnen den Verein heute näher vorzustellen.

Von Frankfurt aus engagiert man sich in vielfältiger Weise: So werden etwa Arbeitseinsätze direkt vor Ort organisiert. Experten arbeiten daran, dass „Nadeshda“ zukünftig auch behinderte Kinder aufnehmen kann. Weißrussische Ärzte werden in deutschen Kliniken weitergebildet, Begegnungs- und Projektwochen durchgeführt.

„Nadeshda“ bedeutet Hoffnung – über 5.000 Kinder besuchen das Erholungszentrum jährlich.  Dabei werden sie von speziellen Fachkräften in sozialpädagogischen, psychologischen und medizinischen Programmen betreut. So wird die Gesundheit der kleinen Besucher nachhaltig gestärkt.

Vertreter von „Nadeshda“ haben das Zentrum vor kurzem im Europäischen Parlament und im Deutschen Bundestag vorgestellt. In Zusammenarbeit mit Greenpeace soll nun eine Photovoltaik-Anlage gebaut werden, die das Heim autark und natürlich umweltfreundlich mit Energie versorgt.

Das ifb unterstützt  den Verein Leben  nach Tschernobyl e.V. im Rahmen seiner weihnachtlichen Spendenaktion.

Haben Sie schon an unserer Aktion teilgenommen? Es ist ganz einfach: Das ifb stellt einen Betrag in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Diese Summe wird auf drei Hilfsprojekte aufgeteilt:

  • Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V.
  • Leben nach Tschernobyl e.V.
  • Wildwasser Nürnberg

Wer wieviel aus unserem Spendentopf erhält, bestimmen auch Sie mit Ihrer Stimme. Geben Sie diese bitte einer der drei Organisationen. Die endgültige Verteilung der Gesamtsumme erfolgt nach dem Ergebnis der Abstimmung. Erhält eine Organisation zum Beispiel 45 Prozent aller abgebenen Stimmen, so erhält sie auch 45 Prozent aus dem Spendentopf.

Nutzen Sie also die Chance. Sie können sich noch bis zum 31.12.2016 an der Abstimmung beteiligen.

>> Jetzt Ihre Stimme bei der Weihnachtsaktion des ifb abgeben

Wenn Sie von den ausgewählten Organisationen überzeugt sind, warum spenden Sie dann nicht auch persönlich etwas? Darüber würden wir uns riesig freuen, denn es sind drei wichtige Hilfsprojekte.

In den nächsten Tagen veröffentlichen wir noch einen weiteren Artikel über das Hilfsprojekt „Wildwasser“. Machen Sie sich ein Bild und seien Sie mit dabei.

Weitere Infos: >> Leben nach Tschernobyl e.V.

Bisher erschien der Artikel: Spende an die  Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V.

Bildquelle: © Verein

Fußball-EM 2016: Tippen und gewinnen mit dem ifb

Die einen sammeln die Klebebildchen des bekannten italienischen Saftproduzenten, die anderen gehen lieber auf Fanmeilen oder private Grillpartys und viele tippen einfach nur die Ergebnisse im Internet: Es gibt wirklich viele Wege, um an der Fußball-Europameisterschaft 2016, die in Frankreich stattfindet, teilzunehmen.

Am 10. Juni um 21 Uhr geht’s los: Die Partie Frankreich gegen Rumänien eröffnet die EURO 2016. Unser Team („Die Mannschaft“) steigt am Sonntag, 12. Juni ins Geschehen ein. Der erste Gruppengegner heißt Ukraine und spätestens dann müssen wir alle verfügbaren Daumen drücken. Ein Sieg ist Pflicht, oder?

Auch Ihnen wollen wir gerne die Daumen drücken: Machen Sie doch einfach beim neuen ifb-Tippspiel zur Fußball-Europameisterschaft mit! Ob einzeln oder im Team: Für alle Bestplatzierten haben wir attraktive und schöne Preise reserviert.

Melden Sie sich jetzt gleich an – bitte hier klicken.

Es wird bestimmt ein großes „Rendez-vous“ werden, im schönen „La France“. Freuen wir uns auf vier spannende Wochen mit vielen begeisternden Spielen. Und vielleicht am Ende sogar auf Deutschland als neuen Europameister…

 

Ein Schraubenmännchen am Herd – unsere beliebtesten Seminarhotels 2015

Schraubenmännchen als Preis für die gastfreundlichsten Seminarhotels des ifb

Kennen Sie schon unsere Schraubenmännchen? Hier stehen vier von ihnen am Herd und kochen. Etwas ungewöhnlich, oder? Auf jeden Fall sind sie aber ein Hingucker!

Ein Dutzend dieser kleinen Gesellen befindet sich nun in einigen Partnerhotels des ifb, denn: Mit dieser putzigen Figur haben wir soeben unsere gastfreundlichsten Seminarhotels des Jahres 2015 ausgezeichnet.

Als Teilnehmer des ifb kennen Sie den Ablauf: Am Ende eines jeden Seminars bitten wir Sie um Ihr Feedback. Hat es Ihnen gefallen?  Wie fanden Sie Unterkunft und Verpflegung im Hotel? Aus zehntausenden von Bewertungen entsteht so jedes Jahr eine neue Lieblingsliste.

Wir freuen uns deshalb, Ihnen die beliebtesten Unterkünfte für Ihre Weiterbildung vorzustellen.

 

Platz 1 – Novotel am Messezentrum Nürnberg

Novotel am Messezentrum Nürnberg

Dieses Haus gibt es schon seit Ende der 1970er Jahre. Die Stadt Nürnberg war für das ifb schon immer ein sehr wichtiger Standort. Mit Richtern des örtlichen Arbeitsgerichts pflegen wir seit langem eine äußerst gute Zusammenarbeit. Besonders beliebt sind die Seminare mit Besuch einer Gerichtsverhandlung, wie etwa „Arbeitsrecht Teil II“. Klar, dass wir dazu auch passende Seminarhotels benötigen. Unsere Teilnehmer sollen sich schließlich wohlfühlen – das war und ist immer oberste Priorität.

Mit dem Novotel arbeiten wir nun schon seit 15 Jahren zusammen. Und das sehr gerne! Die Rückmeldungen unserer Teilnehmer bestätigen das ohne Wenn und Aber: Dieses Haus liegt unangefochten auf dem ersten Platz.

Mitarbeiter des Novotel Nürnberg bei der Preisübergabe

Auf dem Foto übergibt Sven Drust, Mitarbeiter der ifb-Hotelabteilung (rechts) ein „Schraubenmännchen“ mitsamt Geschenkkorb an Mitarbeiter und Verantwortliche des Nürnberger Hauses.

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Platz 2 – Atlantic Hotel Lübeck

Außenansicht des Atlantic Hotel Lübeck

Als bundesweiter Seminarveranstalter ist das ifb, das selbst am Rande der Alpen in Bayern beheimatet ist, natürlich auch im ganz hohen Norden vertreten. So wie in Lübeck. Das 2010 eröffnete Atlantic Hotel befindet sich als einziges modernes 4 Sterne Superior Hotel im Herzen der historischen Altstadt. Von hier aus erreicht man zu Fuß bequem alle Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das Interieur-Design des Hauses ist innovativ und modern. Farben und Formen sind fein aufeinander abgestimmt und vermitteln ein wunderbares Gefühl von Behaglichkeit. Ein Highlight ist auch die Roof Lounge mit umlaufender Dachterrasse und atemberaubenden Blick über Lübeck. Platz 2, so unsere Teilnehmer!

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Platz 3 – Beach Motel St. Peter-Ording

Außenansicht des Beach Motel in St. Peter-Ording

Mit einem Seminarhaus im klassischen Stil hat das Beach Motel in St. Peter-Ording nicht mehr viel am Hut. Dafür gehört es zu den außergewöhnlichsten und gleichzeitig schönsten der ifb-Hotelwelt. So empfanden es unsere Teilnehmer im Jahr 2015. Das Beach Motel liegt fantastisch am  Nordsee-Strand und hat eine wunderbare Naturlandschaft direkt vor der Haustür. Für das perfekte Strandfeeling orientierte man sich beim Bau übrigens am Stil der Strandhäuser der amerikanischen Ostküste: Umlaufende Veranden, außenliegende Treppen, viel Holz und große Fenster. Das Hotel wurde erst 2013 eröffnet und bietet einzigartige Voraussetzungen für unsere Seminare. Neugierig geworden? Dann kommen Sie doch einfach mal hierher. Gerne auch zu einem unserer Seminare.

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Newcomer des Jahres 2015 – Hotel NH Collection Dresden Altmarkt

Außenansicht auf das Hotel NH Colletion Dresden Altmarkt

Einen Sonderpreis verleihen wir an unsere Newcomer des Jahres. Das sind Hotels, mit denen wir neu zusammenarbeiten und die von Beginn an in kürzester Zeit unsere Teilnehmer begeistert haben. Der Gewinner 2015 ist das NH Hotel am Dresdner Altmarkt. Ein tolles Haus: Viele der Zimmer blicken über den Marktplatz und die Kreuzkirche aus dem 12. Jahrhundert. Mit freiem Blick auf den Altmarkt fanden viele unserer Seminargäste besonders zur Weihnachtszeit, dass dies der „schönste Blick auf den Weihnachtsmarkt der Stadt“ sei. Neben der optimalen Lage als Ausgangspunkt für einen Dresden-Besuch und den vielen Tagungs- und Seminarmöglichkeiten, sei das Haus dennoch „Entspannung pur“ – wie einer unserer Seminarteilnehmer in seinem Rückmeldebogen vermerkte.

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Wir sagen Danke an unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die vielen fleissigen Bewertungen und Rückmeldungen. Diese helfen uns, das Seminarangebot in all seinen Bereichen immer weiter zu optimieren. Der Dank geht aber auch an unsere vielen Hotelpartner in ganz Deutschland für ihr unermüdliches, tägliches Bemühen um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ifb-Seminare. Sie sorgen dafür, dass man sich für einige Tage fernab der Heimat ein klein wenig wie „dahoam“ fühlen kann.

 

Blutspende-Aktion im ifb: Cola für alle!

Arm der bei Blutspende angezapft wird

Vor circa drei Monaten stießen in der Nähe von Bad Aibling zwei Züge frontal zusammen. Zwölf Menschen starben in Folge des Unglücks, über 80 wurden verletzt. In den folgenden Tagen rief das Bayrische Rote Kreuz im Raum München mehrfach zu Blutspendeaktionen auf.

Seehausen ist gut 80 Kilometer westlich von Bad Aibling gelegen – und doch ging vielen Kolleginnen und Kollegen das Zugunglück besonders nahe. Viele haben Freunde und Verwandte im Münchner Umland, einige pendeln selbst täglich mit dem Zug. Der Vorschlag einer Kollegin, mit dem ifb als ganze Firma Blut zu spenden, wurde so nicht nur mit Zustimmung, sondern beinahe mit einer gewissen Erleichterung aufgenommen: Wenn das Schicksal zuschlägt, können wir etwas tun. Und praktische Hilfe leisten.

Blutspende Anmeldung

Am 25. April war es endlich soweit. Im Kurhaus in Murnau erwartete ein Team von Ärzten und LaborassistentInnen darauf, das Beste aus den Mitarbeitern rauszuholen: Unser Blut. Bevor es dazu kommen konnte, waren jedoch noch einige Voruntersuchungen nötig. Schon im Vorfeld konnten Mitarbeiter sich über eine Hotline des Bayrischen Roten Kreuzes erkundigen, ob sie als Blutspender in Frage kommen. Die Gründe, die gegen eine Spende sprechen, sind vielfältig: Eine Akupunktur in einer nicht-ärztlichen Praxis innerhalb der vergangenen vier Monate kann beispielsweise schon ein Ausschlusskriterium sein, ebenso ein Aufenthalt über sechs Monate in Großbritannien in den Achtziger Jahren. Dazu kommen die „üblichen Verdächtigen“: Vorerkrankungen, die Einnahme bestimmter Medikamente, zu geringe Hämoglobin-Werte oder zu niedriger Blutdruck.

Fragebogen zur Blutspende

Besonders letzterer Punkt kann zu einem deutlichen Spenderschwund in einem Unternehmen mit einem Frauenanteil von 80 Prozent führen – das wurde uns und auch der Verfasserin dieses Artikels am Blutspende-Tag sehr deutlich. Da insbesondere junge Frauen tendenziell zu eher niedrigem Blutdruck neigen, hieß es also für viele von uns: „Bitte erstmal ein großes Glas Cola trinken, dann kommen Sie nochmal zum Blutdruck messen…“

Von ursprünglich über 50 spendewilligen ifb-Kolleginnen und Kollegen blieben nach allen Fragebögen und Voruntersuchungen nur noch 21 fähige Spender übrig. Beziehungsweise: 10,5 Liter.

Blutdruck messen vor der Blutspende

In Deutschland werden Blutspenden in erster Linie für die Versorgung von Krebspatienten verwendet: 19 Prozent aller Spenden finden so einen Empfänger. Jeweils 16 Prozent fließen an Herz-/Kreislauferkrankte und an Magen-/Darmpatienten. „Nur“ 12 Prozent enden bei Unfallopfern – doch wie der zuständige Arzt vor Ort erklärte, schmelzen die Bestände bei einem Unglück wie dem von Bad Aibling schnell dahin. Mit dem Aufruf des Bayrischen Roten Kreuzes im Februar sollten so vor allem Engpässe vermieden werden.

Arm der bei Blutspende angezapft wird

Rund 42 Tage ist eine Blutkonserve haltbar, danach muss sie vernichtet werden. Zugegeben: Als Erstspender fühlt man sich bei dieser Information in seinem Stolz verletzt. Da überwindet man sich, bringt den Kreislauf mit Cola und Treppenhaus-Jogging in Schwung, lässt sich todesmutig anpieksen – und dann soll alles umsonst gewesen sein?

Nein. Der Pieks tut nicht weh, denn das Personal des Bayrischen Roten Kreuzes ist glücklicherweise im Umgang mit Nadeln sehr geübt. Keiner unserer Mitarbeiter musste aus einer zarten Ohnmacht befreit werden – durch die professionelle Betreuung vor Ort und ein appetitliches Schnittchen-Buffet fühlten wir uns sehr gut aufgehoben. Und vor allem: Eine Blutspende ist nie umsonst. Sie wird mit dem Gefühl belohnt, eben doch etwas tun zu können – und das Schicksal so zumindest ein bißchen zu kontrollieren.

Geschrieben von Jessica Riccò

So helfen die Weihnachtsspenden des ifb

Suppenküche der Emmaus Gemeinschaft Köln

Erinnern Sie sich noch: Einige Wochen vor Weihnachten 2015 erhielten Seminarteilnehmer, Referenten und Seminarleiter eine Email  Weihnachtsgrüßen des ifb. Gleichzeitig riefen wir zu einer Abstimmung auf. Der Hintergrund: Das ifb spendete 10.000 Euro und Sie sollten mitentscheiden, an wen dieses Geld geht. Dazu stellten wir auf einer Webseite mehrere soziale Einrichtungen vor. Per Mausklick wurde dann von Ihnen fleißig abgestimmt und der Spendenbeitrag schließlich nach dem Ergebnis der Abstimmung prozentual verteilt.

Einer der Begünstigten ist die Emmaus Gemeinschaft aus Köln, die 3.500 Euro aus dem ifb-Spendentopf erhielt. Emmaus ist ein Zusammenschluss von Menschen, die aus Obdachlosigkeit oder persönlicher Isolation heraus, ihrem Leben im Verbund mit anderen eine neue Richtung geben. Dabei werden Transporte mit gebrauchten Kleidern und Möbeln in ärmere Gegenden Osteuropas organisiert, aber auch Suppenküchen für Bedürftige eingerichtet, wie zum Beispiel in Köln (siehe Foto).

4.000 Euro Spende erhielt der Verein Janusz Korczak Humanitäre Flüchtlingshilfe in Hannover, der die Integration von Flüchtlingen fördert und sich dabei vor allem um Kinder und Jugendliche kümmert.

An das Café 104 in München gingen 2.500 Euro. Diese Einrichtung berät und hilft Migrantinnen und Migranten ohne Aufenthaltsstatus, die überwiegend schutz- und rechtlos mitten unter uns leben.

Weitere Informationen über diese Einrichtungen und entsprechende Kontaktmöglichkeiten finden sich auf den im Text verlinkten Webseiten.

Wir sind sehr glücklich, dass es so viele Menschen gibt, die sich unentgeltlich und ehrenamtlich für andere einsetzen. Deshalb: Ein ganz großes Dankeschön an Sie alle und viel Erfolg für Ihre weitere Arbeit.

Lese-Tipp: Erfahren Sie mehr über unser soziales Engagement

Bildquelle: © Willi Does, Emmaus Europe

 

ifb stärkt ehrenamtliche Arbeitsrichter

Ehrenamtliche Richter am Arbeitsgericht

Wer schon mal eine Verhandlung am Arbeitsgericht besucht hat, weiß: Hier wirken neben einem oder mehreren Berufsrichtern immer auch ehrenamtliche Richter in den Verhandlungen und bei der Urteilsfindung mit. Vorgeschlagen werden diese Personen von den Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden. Sehr oft sind hier auch Betriebsratsmitglieder vertreten.

Ehrenamtlicher Richter? Braucht man dafür nicht besonders gute Rechtskenntnisse? Die Antwort kennt Anna Helmke: „Vertieftes Wissen im Arbeits- und Prozessrecht ist zwar nicht Voraussetzung dafür, das Amt zu übernehmen. Wer sich im Arbeitsrecht und mit den formalen Abläufen auskennt, kann seine Rolle jedoch deutlich leichter und selbstbewusster ausfüllen„, meint die Juristin. Sie ist seit mehreren Jahren in der Planung des ifb tätig. Gemeinsam mit Kollegin Katharina Köhler konzipierte sie ein neues Tagesseminar, das sich an Betriebsräte und andere betriebliche Interessenvertreter richtet, die als ehrenamtliche Richterinnen oder Richter tätig sind.

Natürlich erwarte das Arbeitsgericht von seinen Kolleginnen und Kollegen aus der betrieblichen Praxis keine lückenlosen Rechtskenntnisse.  Dafür dürfen sie aber etwas anderes mitbringen: „Vor allem gesunder Menschenverstand und weitreichende Erfahrungen in der Arbeitswelt sind wichtig!“, so Anna Helmke.

Das ifb bietet dieses neue Tagesseminar gratis an. ifb-Institutsleiter Hans Schneider erklärt warum: „Ehrenamtliche Arbeitsrichter setzen sich, genauso wie Betriebsräte, für eine gerechtere Arbeitswelt ein. Nur gibt es dafür leider keinen gesetzlichen Schulungsanspruch. Für ihr gesellschaftliches Engagement möchten wir diesen Menschen Danke sagen. Und darum bieten wir die Schulung kostenlos an.

Interessiert? Weitere Infos zum neuen Tagesseminar des ifb für ehrenamtliche Richterinnen und Richter.

ifb feiert Hebauf

ifb feiert Hebauf Richtfest 2015

Das Richtfest nennt man in Bayern traditionell auch Hebauf. Warum das so ist, wusste beim Hebauf des ifb letzte Woche keiner der Befragten. Den Festlichkeiten tat diese ungeklärte Begriffsdefinition keinen Abbruch. So kamen weit über 100 Menschen Ende Oktober zusammen, um die Fertigstellung des Rohbaus des neuen ifb-Bürogebäudes in Seehausen am Staffelsee zu feiern.

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr rollten die Bagger an, um mit dem Aushub für das Erweiterungsgebäude des Instituts zu beginnen. Seitdem konnten die ifb-Mitarbeiter täglich von ihrem Arbeitsplatz aus beobachten, wie das neue Gebäude vor ihren Augen erstaunlich schnell in die Höhe wuchs.

„Bosheit, Feinde, schlimme Leiden
Sollen unsere Türen meiden!
Glück, Zufriedenheit und Sonnenschein
Sollen uns willkommen sein!“

Mit diesen Worten endete die kurzweilige und freundliche Rede von Institutsleiter Hans Schneider. Er freute sich sichtlich, so viele Gäste zur Hebauf-Feier begrüßen zu dürfen. Der Bürgermeister gab sich die Ehre, Architekten, Bauleiter und Zimmermänner selbstverständlich auch, und neben den vielen ifb-Mitarbeitern kamen auch die Nachbarn ganz zahlreich. Wie schön, denn gerade diese mussten in diesem Jahr so manche Beeinträchtigung durch die große Baustelle direkt vor ihrer Haustür ertragen.

Die gute Nachricht: Das Gröbste ist geschafft. Im Winter erfolgt nun der Innenausbau und im Frühsommer 2016 kann das neue Gebäude dann voraussichtlich bezogen werden.

Richtfest ifb

„Als wir vor zehn Jahren mit 55 Mitarbeitern hier in dieses Gebäude eingezogen sind, war es viel zu groß,“ erinnert sich Hans Schneider. „Das zweite Obergeschoss war noch komplett leer und diente als Turnierplatz für Tischtennis und Kickerspiele.“ Diese Zeiten sind längst vorbei. Nun arbeiten hier 130 Kolleginnen und Kollegen. Fast alle Büros sind doppelt und dreifach belegt. Höchste Zeit also, um für eine für alle spürbare Entlastung zu sorgen.

Auch die Baustelle selbst gab bisher nur Anlass zur Freude. Kein einziger Arbeitsunfall wurde registriert, kein Diebstahl von Materialien, nein, wirklich gar nichts Negatives gab es bislang zu berichten. Na ja, manchmal wurde es bei einigen schon ein wenig laut im Büro, aber so richtig schlimm war das wohl für niemanden.

Zu einer gelungenen Hebauf-Feier gehört es sich, dass man seinen Gästen gut zu Essen und Trinken anbietet. Die ifb-Küche tischte deshalb viele leckere bayerische Schmankerl auf. Die Gäste genossen das sehr und ratschten und lachten bis in den Abend hinein.

Auch die Zeitung schrieb über unseren Hebauf: Hier geht’s zum Artikel.

„Willkommen, Stefan!“ – Das erste Interview mit dem neuen Geschäftsführer des ifb

Mit viel Elan ist unser neuer Geschäftsführer Stefan C. Werner im April 2015 gestartet. Er freut sich auf die Arbeit beim ifb. „Es geht um die Menschen“, sagt er, „denn sie bringen die Unternehmen voran.“

Wir trafen Stefan zu einem ausführlichen Gespräch über seine ersten Tage beim ifb, seine bisherigen Eindrücke und Ziele. Er äußerte sich auch zu seiner Vorstellung von guter Zusammenarbeit, der Bedeutung von Mitbestimmung im Allgemeinen und zum Profitdenken mancher Unternehmen.

Stefan, seit bald vier Monaten bist Du Teil des ifb. Bist Du gut angekommen?

Sehr, mein Start beim ifb war so richtig positiv. Tag für Tag erlebe ich hier ein sehr angenehmes Klima. Die Kolleginnen und Kollegen sind freundlich und offen, überall herrscht eine wissbegierige Energie, das ist toll. Ich kann schon jetzt sagen, dass ich hier einen wunderbaren Arbeitsplatz gefunden habe.

Was hast du bisher beruflich gemacht?

Ich war überwiegend im Veranstaltungsbereich tätig. Schon während meines Wirtschaftsstudiums habe ich als Praktikant Veranstaltungen und Messen mitorganisiert. In Erlangen arbeitete ich am Aufbau einer Kongressagentur für medizinische Themen mit, da ging es auch um die Gründung einer Fortbildungsakademie. Diese zog nach München und ich wurde Geschäftsführer. Wir veranstalteten internationale Seminare und auch Kongresse mit bis zu 3.000 Teilnehmern. Zuletzt kümmerte ich mich um ein neues eLearning-Projekt in Zusammenarbeit mit einem großen deutschen Verlag.

Gab es besondere Eindrücke in den ersten Monaten hier beim ifb?

Da fallen mir sofort die Begegnungen mit unseren Seminarteilnehmern ein, mit denen ich in dieser kurzen Zeit schon einige gute Gespräche führen konnte. Gleich nach meinem Start hatte ich die schöne Gelegenheit, mich einer größeren Gruppe von Betriebsratsvorsitzenden vorzustellen. Wir diskutierten über einige interessante Themen, die die Kollegen bewegt haben. Der Austausch mit unseren Betriebsräten wird auch in Zukunft ganz oben auf meiner Liste stehen – und zwar dauerhaft. Man wird mich wohl viel auf Seminaren treffen.

Welche Ziele und Ideen hast Du für die nächsten Monate und Jahre mitgebracht?

Am Anfang hab ich mich schon gefragt: Was macht man bei einer Firma, bei der schon so viel gut läuft? Natürlich hab ich Ziele, die ich verfolgen werde.  Etwa die Vision der besten Wissensvermittlung für Betriebsräte. Nicht nur aufgrund seiner Marktposition gibt es da für das ifb viele Möglichkeiten. Außerdem bringe ich vielleicht eine etwas andere Art mit, an Dinge heranzugehen. Allein dadurch kann man bei Vielem neu ansetzen.

Hast du ein konkretes Beispiel?

Die Welt steckt mitten im digitalen Wandel. Das ifb muss sich hier weiter positionieren. Das betrifft unser Seminarangebot, gilt aber auch intern. Alles wird kurzfristiger, das ist auch bei der Weiterbildung so. Wir werden dabei noch mehr auf die Bedürfnisse unserer Seminarteilnehmer eingehen. Und innerhalb des ifb möchte ich die Arbeitsprozesse IT-unterstützt optimieren, um unsere Qualität noch weiter hochzuhalten. Wenn ich es auf einen Nenner bringen darf: Ich möchte den digitalen Wandel beim ifb begleiten und das digitale, von Ort und Zeit unabhängige Lernen voranbringen. Damit erhoffe ich mir, noch mehr Betriebsräten und SBVs Zugang zu unserem Seminarangebot zu ermöglichen. Eine abgestimmte Vor- und Nachbereitung des Seminarbesuches sollte dann zudem möglich sein.

Welche Chancen siehst du für das ifb als Unternehmen im Markt?

Trotz unseres Wachstums haben wir nach wie vor Luft nach oben. Unsere größte Anstrengung wird auch weiterhin sein, die Teilnehmer auf den Seminaren zu begeistern. Ich denke, dass es in der Ausrichtung der Mitbewerber durchaus Unterschiede gibt. Das ifb leistet viel Detailarbeit und ist mit großer Leidenschaft bei der Sache. Das wollen wir allen Seminarinteressierten vorab möglichst transparent machen. Also mir wäre das als potentiellem Teilnehmer schon etwas wert, wenn ich das wissen würde.

Wie steht es um die Wissensvermittlung?

Deren Qualität wird auf jeden Fall weiter gesichert. Unser Ziel ist die Zusammenarbeit mit den besten Referenten. Ich meine, bei der Qualität geht es doch nicht nur darum, mit einem optimalen Seminarangebot aufzutreten. Mindestens genauso wichtig ist, dass jeder Teilnehmer am Ende des Tages das ideale Handwerkszeug für seine BR-Arbeit hat. Wir wollen, dass man aus dem Seminar so viel wie möglich mitnimmt. Die Seminarwoche soll für jeden ein Erlebnis sein!

Konntest du für diese Ziele schon eine Strategie aufstellen?

Na ja, wir wollen unsere führende Position unter den Seminaranbietern weiter ausbauen. Um das zu schaffen, müssen wir uns von den Wettbewerbern, ich nenne sie auch gerne Marktbegleiter, weiter differenzieren. Eine Strategie? Aber sicher. Lass mich mal nur so viel sagen: Wir reden recht viel mit unseren Teilnehmern. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, sie und ihre Bedürfnisse zu verstehen.

Was tust du, um dieses Verständnis zu entwickeln?

Wie schon gesagt, so oft wie möglich raus in die Seminare, da lernt man mit Abstand am meisten. Betriebsräte, Seminarleiter, Referenten: Hier liegen Wissen und Erfahrung konzentriert. Immer wieder neue Menschen kennen zu lernen hilft sehr und ist ein Gewinn Ich glaube auch, dass es eine meiner Stärken ist, sensibel zu sein, mich in andere reinversetzen zu können.

Welche Rolle spielen unsere Seminarleiter und Referenten dabei?

Die machen einen wirklich unschätzbar wichtigen Job. Durch die Seminarleitung ist das ifb für unsere Teilnehmer erlebbar. Sie ist vor Ort, sie kommuniziert, sie überträgt den Geist des ifb und lebt unsere Ideale vor. Sie präsentiert und repräsentiert. Kurz gesagt: Die Musik spielt da, wo Seminarleitung und Teilnehmer zusammen treffen.

Unsere Referenten bewegen sich mehr bei den Fakten. Oh, wir haben wirklich sehr gute Referenten, eingeschlafen ist beim ifb noch niemand (lacht).Nein, ernsthaft: Unsere Referenten zeichnet ihr ausgezeichnetes Knowhow und ihre Präsentationsgabe aus. Auch sie vermitteln die Werte des ifb. Eigentlich ist es doch ganz einfach: Wenn wir weiter wachsen wollen, dann müssen wir da gut sein und noch besser werden, wo die Seminarteilnehmer unsere Arbeit erleben. Das ist unsere Aufgabe Nummer 1.

Ein anderes Thema: Nicht jeder Geschäftsführer ist glücklich über die betriebliche Mitbestimmung. Welche Bedeutung hat sie für Dich?

Die Mitbestimmung hat für mich einen sehr hohen Wert, vor allem und auch deshalb, weil sie die Nachhaltigkeit sichert. Betriebsräte machen einen äußerst verantwortungsvollen Job. Seitdem ich berufstätig bin, verfolge ich dieses Thema. Immer wieder konnte ich feststellen, dass das Soziale und das Menschliche oft wegen des hohen Profitdenkens von einigen Unternehmern auf der Strecke bleiben. Betriebsräte sind da als Gegenpol sehr bedeutsam, denn nur, wenn sich die Betriebsparteien reiben und miteinander diskutieren, können nachhaltige Ergebnisse entstehen. Ich sehe Mitbestimmung deshalb nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch für Arbeitgeber als sehr sinnvoll an.

Wenn Du Betriebsratsmitglied wärst – was wären die ersten Dinge, die Du anpacken würdest?

Das kann ich eigentlich nur branchenabhängig beantworten. Generell liegt mir das Thema berufliche Sicherheit sehr am Herzen. Je älter man wird, desto wichtiger wird eine nachhaltige Sicherung der Arbeitsplätze. Oft gehen Manager hohe Risiken ein. Genau da muss man aufpassen, man muss ein Gewissen in dieser Richtung haben. Als Geschäftsführer möchte ich entsprechende Verantwortung tragen und dies für die Kolleginnen und Kollegen im Blick behalten. Ich meine, was wären wir denn sonst? Nur ein paar Räume mit Mauern herum oder einige Zahlen auf dem Papier? Nein, es geht um die Menschen. Die haben die Ideen. Vor allem sie bringen das Unternehmen voran.

Was verstehst du eigentlich unter guter Führung?

Man sagt mir einen kooperativen Führungsstil nach. Ich sehe meine Rolle als neuer Geschäftsführer darin, dem ifb zu dienen, es nach vorne zu bringen. Ich will unsere Mitarbeiter dazu motivieren, diesen Weg mitzugehen. Probleme möchte ich aus dem Weg schaffen, Arbeitsprozesse optimieren und immer wieder Anregungen geben, gemeinsam Dinge anzugehen, damit wir vorwärts kommen.

Das ifb hat fast 1.000 externe Mitarbeiter, was dürfen die von dir erwarten?

Jedes Unternehmen muss natürlich rentabel wirtschaften, so auch wir, aber wir möchten noch viel mehr als nur das. Das ifb ist eine Leidenschaft. Das ifb ist wie eine Art von Familie, die bei aller Arbeit auch nie den Spaß und das Feiern vergisst. Ich spüre jetzt schon so etwas wie eine Art berufliche Heimat. Das hab ich bisher so noch nicht kennengelernt.

Auf dem Seminarleiter-Jahrestreffen in Dresden Anfang 2015 hab ich das zum ersten Mal erlebt. Das war so herzlich.  Spontan hatte ich den Eindruck einer Hochzeitsgesellschaft, die sich trifft und einfach nur glücklich über das Ereignis und das Wiedersehen von so vielen Menschen ist. Begeisterung und Miteinander waren immer spürbar. Oh, da kenn ich auch ganz andere Sachen, also steife und unpersönliche Veranstaltungen. Ich schätze das beim ifb schon nach kurzer Zeit sehr. Wenn man die Möglichkeit bekommt, sich persönlich im beruflichen Bereich so sehr wiederzufinden, dann ist das doch perfekt.

Nochmal gefragt, Stefan: Was haben die ifb-Mitarbeiter, also interne wie externe zu erwarten?

Lass es mich anders formulieren: Bleibt bitte alle so, wie ich Euch bisher kennen lernen durfte! Ich hab da einen wunderbaren „spirit“ gespürt, den müssen wir uns bewahren. Das ist ein so hohes Gut, möglichst viele sollten das mitbekommen. So einen Geist zu besitzen ist wirklich nicht selbstverständlich. Gemeinsam können wir noch so viel für unsere Teilnehmer aber auch für uns selbst tun und erreichen. Ich bin dabei!

Zur Info:  Stefan C. Werner, Jahrgang 1976, ist seit April Geschäftsführer beim ifb. Als BWL ‘er bringt er neben frischem Wind auch eine jahrelange Seminarerfahrung aus anderen Branchen mit. Man wird ihn wohl in Zukunft auf vielen Seminaren treffen, sagt er, denn er freut sich auf den kontinuierlichen Austausch mit unseren Betriebsräten und allen anderen Teilnehmern.

Privat verbringt er am liebsten Zeit mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn Leo. Außerdem ist er gerne in der Natur unterwegs, ob auf einem kleinen Segelboot oder im Zelt und spielt in einer Band E-Gitarre.

Interview: Peter Hackner – Bildquelle: © Anna-Katharina Steinhardt