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Fünf Fragen zur anwaltlichen Erstberatung für Betriebsräte: Ein Gespräch mit Rechtsanwalt Udo Rein

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Seit kurzem gibt es beim ifb eine kostenlose anwaltliche Erstberatung für alle Gremien, die eines ihrer Mitglieder in der aktuellen Wahlperiode auf unser Seminar „Betriebsverfassungsrecht Teil I“ oder „Betriebsverfassungsrecht Kompakt Teil I“ geschickt haben. Wir freuen uns, dass wir unseren Teilnehmern so weiterhelfen können. Gerade, wenn es um ganz konkrete rechtliche Fragen geht. Zum Glück waren unsere Referenten und Referentinnen von der Idee begeistert und unterstützen uns bei dieser Aktion. Mit einem der erfahrenen Rechtsanwälte, Udo Rein von der Kanzlei Büdel Rechtsanwälte in Frankfurt am Main, habe ich mich über die wichtigsten Punkte rund um die Erstberatung unterhalten.

Herr Rein, wann macht eine Erstberatung Sinn? Muss es sich da schon um ein ganz spezifisches Problem handeln oder helfen Sie auch bei allgemeinen Fragen?

Eine Erstberatung ist immer dann sinnvoll, wenn Fragen auftauchen, die im Gremium selbst nicht gelöst werden können. Hier kann es sich sowohl um eher allgemeine Dinge handeln, als auch um ein konkretes Problem. Im letzteren Fall entwickelt sich ein Erstgespräch dann oft zum Mandat. Denn um wirklich Hilfestellung zu geben, braucht es natürlich mehr als einen Termin. Im Erstgespräch geht es dann oft darum, wie das Prozedere abläuft: Was müsst ihr in welcher Reihenfolge machen? Wie geht ihr bei der Beschlussfassung vor? Lohnt sich ein Rechtsstreit überhaupt oder gibt es andere Ansatzpunkte, wo man mehr erreichen könnte?

Kann sich der Betriebsrat auf die Erstberatung vorbereiten? Sollten Unterlagen mitgebracht werden?

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