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Gemeinsam arbeiten, gemeinsam schwitzen: Gesundheitsförderung beim ifb

Beim ifb geht es heiß her: in der Fitness-Stunde mit Trainer Jeldrik Dill

Gegen 15 Uhr kommt die Meldung übers Intranet: Bitte alle Autos auf dem kleinen Parkplatz bis spätestens 16 Uhr umparken. Aha. Und wieso jetzt? Grund für die ungewöhnliche Bitte: Wir machen uns fit.

Schon zum zweiten Mal diesen Monat findet auf dem Gelände des ifb das Fitness-Bootcamp mit GAP Playground statt. Interessierte ifb-Mitarbeiter können sich eine Stunde lang von Jeldrik Dill quälen, äh, trainieren lassen.

Wie kam es dazu? Im Gespräch mit Sven Drust vom ifb Arbeitskreis Gesundheit erfahre ich, wie wichtig es den Kollegen und Kolleginnen vom Arbeitskreis ist, bei den Mitarbeitern präsent zu sein. Neben dauerhaften Maßnahmen zur Gesundheitsförderung (wie z.B. gesundes Kantinenessen, gesponserte VHS-Kurse, gesunder Arbeitsplatz usw.) bieten sie deswegen auch immer wieder neue Aktionen und Sportangebote an.

Was gab es schon alles? Neben einer ifb Laufgruppe und Nordic Walking standen zum Beispiel Meditationsangebote, Blutspende- und DKMS-Aktionen auf dem Programm. Was Sven dabei immer wieder auffällt: Die Aktionen fördern nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter, sondern vor allem auch die Synergie. Das Miteinander. Hier begegnen sich die Kollegen auf einer ganz anderen Ebene. Wenn man einmal zusammen geschwitzt hat, kommt man sich einfach näher. Und arbeitet besser zusammen.

Ich selbst war zum Zeitpunkt des Bootcamps, hüstel, hüstel, leider verhindert. Aber ich habe mich bei Jeldrik Dill von GAP Playground schlau gemacht: Ziel des Bootcamps ist es, den Körper in all seinen motorischen Fähigkeiten zu trainieren. Im Warm-up dreht sich alles um Koordination, Beweglichkeit und Stabilität. Im Hauptteil geht es dann um Kraft und Ausdauer. Zum Schluss gibt es noch eine kleine Herausforderung für den Teamgeist und den Spieltrieb. Von den ifb Kolleginnen ist Jeldrik ganz begeistert: „Ich hatte noch nie ein Bootcamp, in dem so konzentriert und motiviert mitgearbeitet wurde.“

Und was sagen die Kolleginnen selbst? Martina Wendt hatte am Tag des zweiten Bootcamps gerade ihren dritten Arbeitstag beim ifb. Nach der Arbeit direkt vor Ort gemeinsam zu sporteln – die Idee gefiel ihr. Obwohl sie normalerweise kein Fan von Zirkeltrainings ist, fand sie die Fitnessstunde rundum gelungen: „Ich wusste gar nicht, dass man mit so wenig Bewegung so sehr ins Schwitzen geraten kann!“ Auch unsere Betriebsratsvorsitzende, Anna Helmke, hat sich der sportlichen Herausforderung gestellt. Ihr Fazit: „Für alle Muskelgruppen des büro-geschundenen Körpers war etwas dabei. Perfekt, um Stress abzubauen.“

Bei so viel positiver Rückmeldung war das Bootcamp jedenfalls bestimmt nicht die letzte Aktion unseres Arbeitskreises Gesundheit.

Seminare zum betrieblichen Gesundheitsmanagement

GAP Playground Fitness Bootcamp

Bildquelle: © Jeldrik Dill

Betriebliches Gesundheitsmanagement beim ifb – mehr als ein Korb Äpfel

Treffpunkt ifb-Kantine? Na klar – täglich um die Mittagszeit ist dieser Termin bei vielen hier im Haus gesetzt. Immer häufiger kommen unsere Kolleginnen und Kollegen dort aber auch zu anderen Gelegenheiten zusammen. Meist handelt es sich dann um eine interne Veranstaltung. So wie neulich, als der Arbeitskreis Gesundheit einlud. Stichwort: Was läuft eigentlich beim ifb im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements?

Eine ganze Menge, so viel vorweg. Bereits seit 2013 kümmern sich sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen um das Thema. Monatlich trifft man sich in einem  interdisziplinären Gremium. Sven Drust (Foto), Fachkraft für Arbeitssicherheit im ifb, erläutert auf der Veranstaltung, dass die Zusammensetzung dieses Gremiums aus verschiedenen Verantwortlichen wie Geschäftsleitung, Personalabteilung und Fachleuten aus Arbeits- und Gesundheitsschutz eine Grundlage ist, um „dafür Sorge zu tragen, dass das Thema Gesundheit in wirklich jedem Prozess des Unternehmens verankert ist.

Betriebliches Gesundheitsmanagement – es reicht halt nicht, wenn der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern ab und zu einen Korb Äpfel hinstellt, wie Alexandra Dührssen, die Moderatorin des Arbeitskreises, von einer Begegnung mit einem Mitarbeiter aus einem anderen Betrieb weiß. Obst am Arbeitsplatz ist ein Anfang, aber lange nicht genug.

Das ifb geht einen anderen Weg.  Das Unternehmen hat den hohen Stellenwert von Gesundheit am Arbeitplatz für seine Mitarbeiter erkannt und nach und nach ein ganzes Bündel an Maßnahmen auf den Weg gebracht.

Ganzheitlich“ sollen diese sein. Darauf weist Andrea Scherkamp hin. Die Abteilungsleiterin und Referentin für Gesundheitsthemen präsentierte gemeinsam mit anderen einen Überblick über die Aktivitäten des ifb. Viele Bereiche sind betroffen: Arbeitsschutz, gesundes Arbeitsumfeld, Ernährung und Unternehmenskultur, um nur einige zu nennen.

Der Arbeitskreis sei Ideengeber, so Andrea Scherkamp: „Wir sind ein Steuerungsgremium, wollen aber zugleich auch für die Nachhaltigkeit der Maßnahmen sorgen. Es ist sehr nützlich, in Form dieses Arbeitskreises eine Sammelstelle für vielfältige Gesundheitsthemen im Haus zu haben“

Und so geht’s weiter: Mit einer internen Vortragsreihe will das ifb das Bewußtsein seiner Mitarbeiter für den Bereich Gesundheit schärfen. Das Thema Gesunde Ernährung ist als erstes am Start. Vielleicht wird für die Besucher ja dann auch ein Korb leckerer Äpfel bereitstehen. So würde eins zum anderen kommen.