Umzug im ifb: Unternehmensphilosophie aus Holz und Glas

Das neue ifb-Gebäude

Manch jungem Murnauer ist unser Firmensitz in diesem eher kleinen Ort durchaus bekannt: Direkt vor dem ifb befindet sich die lokale Pokémon-Arena. Und hier hat sich im Laufe des vergangenen Jahres einiges getan: Gleich neben unserem großzügigen Gebäude im Prof.-Becker-Weg 16 wurde im August unser Neubau eingeweiht: Auf drei Etagen und 3.000 Quadratmetern werden hier ab sofort Seminare für Betriebsräte konzipiert, geplant, beworben, organisiert, gedruckt und verpackt.

Blick auf die Verbindung zwischen altem und neuem Gebäude

Damit stehen uns absofort 60 neue Arbeitsplätze zur Verfügung – und die waren dringend nötig, wie Hans Schneider erklärt: „In den vergangenen zehn Jahren sind wir laufend gewachsen, der Platz wurde schon bald für die vielen Mitarbeiter zu eng. Dabei ist eine entspannte Arbeitsatmosphäre so wichtig – immerhin verbringen wir ja einen Großteil unserer Lebenszeit in der Arbeit.“

Es ist nicht der erste Umzug, den das ifb erlebt. Hans Schneider, der das ifb im Jahr 1988 in seiner damaligen Studenten-WG gründete, hat schon oft die Umzugskartons seines Unternehmens gepackt: Von anfangs kleineren Büros in München in Räumlichkeiten in Neu-Egling. Dort konnte sich das ifb einige Jahre auf mehrere Büros ausbreiten, bis es auch am Riegsee zu eng wurde. 2001 begannen so die Pläne für das nunmehr „alte“ Gebäude im Professor-Becker-Weg.Ein Blick über einen der neuen Flure

Transparent und offen für Mitarbeiter und Besucher

Schon damals wurde großer Wert darauf gelegt, dass die Innen- und Außenarchitektur des ifb auch die Unternehmensphilosophie widerspiegelt: Die Räume sind hell, viele Wände aus Glas, die Fassade ganz bodenständig aus Holz. Großzügige Büros und gemütliche Sitzecken laden zum Plaudern ein. Transparent und offen, herzlich und kommunikativ – so arbeiten wir hier und das können Besucher auch auf den ersten Blick erkennen.

Der nun eröffnete Neubau gleicht seinem Bruder stark, doch es gibt auch ein paar Unterschiede. „Im Neubau haben wir die Dachneigung im zweiten Stock etwas flacher gebaut,“ erklärt Hans Schneider. „Dadurch hat das neue Gebäude drei Vollgeschosse, anstatt, wie im alten Gebäude, ein Dachgeschoss mit starken Schrägen.“ Außerdem ist der Neubau noch etwas ökologischer: Das Gebäude ist an das Murnauer Fernwärmenetz angeschlossen, mit dem Ziel, in Zukunft das gesamte ifb darüber zu versorgen.

Neubau ifb

Wachstum im Einklang mit der regionalen Architektur

Der Baustil der beiden ifb-Gebäude fügt sich nahtlos in die oberbayrische Landschaft und Architektur ein. Von außen erinnern die zwei großen Holzfassaden an typische Einfirsthöfe. Der historische Baustil der Region wurde bewusst aufgegriffen und in zeitlos modernes Design übersetzt. Die Fassade ist mit Lärchenholz verkleidet – wie viele Wohnhäuser im Viertel ebenfalls.

Verbunden werden die beiden Gebäude über einen Glasgang. Darin befindet sich auch ein Aufzug, der nicht nur Lasten transportieren, sondern das Unternehmen auch für behinderte Arbeitnehmer attraktiver machen soll. Denn wenn wir eines aus fast 30 Jahren Unternehmensgeschichte gelernt haben, dann wohl das: Nach dem Umzug heißt vor dem Umzug. Uns bis wir wieder expandieren müssen, ist wohl nur eine Frage der Zeit.

Von Jessica Riccò

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.