ifb spendet zu Weihnachten an Tschernobyl-Hilfe

Der größte Sarkophag der Welt ist stahlgrau und wiegt unvorstellbare 36.000 Tonnen. Seine Ausmaße sind so gewaltig, dass die Pariser Kathedrale Notre Dame in ihm komplett verschwinden würde. Seit November 2016 umschließt er die radioaktiv verseuchte Ruine des ehemaligen Atomreaktors von Tschernobyl.

Tschernobyl – der Alptraum wurde wahr. 1986 schmolz der Reaktorkern. Dies führte zu einer der größten Katastrophen in der Geschichte der Menschheit. Als Folge dieses Unfalls starben etwa 4.000 Menschen. Zehntausende leiden bis heute, die meisten an Krebserkrankungen.

Der deutsche Verein Leben nach Tschernobyl e.V. ist seit 1992 aktiv. Er unterstützt das Rehabilitations- und Erholungszentrum „Nadeshda“ in Weißrussland. Nahe der Hauptstadt Minsk kümmert man sich um Kinder und Jugendliche aus den radioaktiv belasteten Regionen.

Leben nach Tschernobyl e.V. – eine der drei  Hilfsorganisationen, die wir in diesem Jahr im Rahmen unserer weihnachtlichen Spendenaktion unterstützen. Wir freuen uns, Ihnen den Verein heute näher vorzustellen.

Von Frankfurt aus engagiert man sich in vielfältiger Weise: So werden etwa Arbeitseinsätze direkt vor Ort organisiert. Experten arbeiten daran, dass „Nadeshda“ zukünftig auch behinderte Kinder aufnehmen kann. Weißrussische Ärzte werden in deutschen Kliniken weitergebildet, Begegnungs- und Projektwochen durchgeführt.

„Nadeshda“ bedeutet Hoffnung – über 5.000 Kinder besuchen das Erholungszentrum jährlich.  Dabei werden sie von speziellen Fachkräften in sozialpädagogischen, psychologischen und medizinischen Programmen betreut. So wird die Gesundheit der kleinen Besucher nachhaltig gestärkt.

Vertreter von „Nadeshda“ haben das Zentrum vor kurzem im Europäischen Parlament und im Deutschen Bundestag vorgestellt. In Zusammenarbeit mit Greenpeace soll nun eine Photovoltaik-Anlage gebaut werden, die das Heim autark und natürlich umweltfreundlich mit Energie versorgt.

Das ifb unterstützt  den Verein Leben  nach Tschernobyl e.V. im Rahmen seiner weihnachtlichen Spendenaktion.

Haben Sie schon an unserer Aktion teilgenommen? Es ist ganz einfach: Das ifb stellt einen Betrag in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Diese Summe wird auf drei Hilfsprojekte aufgeteilt:

  • Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V.
  • Leben nach Tschernobyl e.V.
  • Wildwasser Nürnberg

Wer wieviel aus unserem Spendentopf erhält, bestimmen auch Sie mit Ihrer Stimme. Geben Sie diese bitte einer der drei Organisationen. Die endgültige Verteilung der Gesamtsumme erfolgt nach dem Ergebnis der Abstimmung. Erhält eine Organisation zum Beispiel 45 Prozent aller abgebenen Stimmen, so erhält sie auch 45 Prozent aus dem Spendentopf.

Nutzen Sie also die Chance. Sie können sich noch bis zum 31.12.2016 an der Abstimmung beteiligen.

>> Jetzt Ihre Stimme bei der Weihnachtsaktion des ifb abgeben

Wenn Sie von den ausgewählten Organisationen überzeugt sind, warum spenden Sie dann nicht auch persönlich etwas? Darüber würden wir uns riesig freuen, denn es sind drei wichtige Hilfsprojekte.

In den nächsten Tagen veröffentlichen wir noch einen weiteren Artikel über das Hilfsprojekt „Wildwasser“. Machen Sie sich ein Bild und seien Sie mit dabei.

Weitere Infos: >> Leben nach Tschernobyl e.V.

Bisher erschien der Artikel: Spende an die  Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V.

Bildquelle: © Verein

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