ifb feiert Hebauf

ifb feiert Hebauf Richtfest 2015

Das Richtfest nennt man in Bayern traditionell auch Hebauf. Warum das so ist, wusste beim Hebauf des ifb letzte Woche keiner der Befragten. Den Festlichkeiten tat diese ungeklärte Begriffsdefinition keinen Abbruch. So kamen weit über 100 Menschen Ende Oktober zusammen, um die Fertigstellung des Rohbaus des neuen ifb-Bürogebäudes in Seehausen am Staffelsee zu feiern.

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr rollten die Bagger an, um mit dem Aushub für das Erweiterungsgebäude des Instituts zu beginnen. Seitdem konnten die ifb-Mitarbeiter täglich von ihrem Arbeitsplatz aus beobachten, wie das neue Gebäude vor ihren Augen erstaunlich schnell in die Höhe wuchs.

„Bosheit, Feinde, schlimme Leiden
Sollen unsere Türen meiden!
Glück, Zufriedenheit und Sonnenschein
Sollen uns willkommen sein!“

Mit diesen Worten endete die kurzweilige und freundliche Rede von Institutsleiter Hans Schneider. Er freute sich sichtlich, so viele Gäste zur Hebauf-Feier begrüßen zu dürfen. Der Bürgermeister gab sich die Ehre, Architekten, Bauleiter und Zimmermänner selbstverständlich auch, und neben den vielen ifb-Mitarbeitern kamen auch die Nachbarn ganz zahlreich. Wie schön, denn gerade diese mussten in diesem Jahr so manche Beeinträchtigung durch die große Baustelle direkt vor ihrer Haustür ertragen.

Die gute Nachricht: Das Gröbste ist geschafft. Im Winter erfolgt nun der Innenausbau und im Frühsommer 2016 kann das neue Gebäude dann voraussichtlich bezogen werden.

Richtfest ifb

„Als wir vor zehn Jahren mit 55 Mitarbeitern hier in dieses Gebäude eingezogen sind, war es viel zu groß,“ erinnert sich Hans Schneider. „Das zweite Obergeschoss war noch komplett leer und diente als Turnierplatz für Tischtennis und Kickerspiele.“ Diese Zeiten sind längst vorbei. Nun arbeiten hier 130 Kolleginnen und Kollegen. Fast alle Büros sind doppelt und dreifach belegt. Höchste Zeit also, um für eine für alle spürbare Entlastung zu sorgen.

Auch die Baustelle selbst gab bisher nur Anlass zur Freude. Kein einziger Arbeitsunfall wurde registriert, kein Diebstahl von Materialien, nein, wirklich gar nichts Negatives gab es bislang zu berichten. Na ja, manchmal wurde es bei einigen schon ein wenig laut im Büro, aber so richtig schlimm war das wohl für niemanden.

Zu einer gelungenen Hebauf-Feier gehört es sich, dass man seinen Gästen gut zu Essen und Trinken anbietet. Die ifb-Küche tischte deshalb viele leckere bayerische Schmankerl auf. Die Gäste genossen das sehr und ratschten und lachten bis in den Abend hinein.

Auch die Zeitung schrieb über unseren Hebauf: Hier geht’s zum Artikel.

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