„Ich habe den größten Respekt…“ – Interview mit Hans Schneider

Zuerst die geschwungene Treppe ganz nach oben in den zweiten Stock. Dort rechts, am Kopierer vorbei und gleich wieder links. Hier mitten in der Marketing-Abteilung findet man seinen Arbeitsplatz: Den von Hans Schneider, dem Gründer und Inhaber des ifb.

Eine große Glasfront nach Süden läßt viel Licht in den Raum. Bei klarer Sicht sieht man von hier die Berge der Alpen bis hinüber zur Zugspitze. Viele Bücher, Unterlagen, Skripte und auch so manche ifb-Programme stapeln sich im Büro auf den beiden Tischen und im Regal.

Draußen ist es trüb. Zäher Nebel hält sich. Schon seit mehreren Tagen liegt er über der Region. Hans sitzt am Schreibtisch. Konzentriert schaut er die Unterlagen eines neuen Seminarthemas durch. Auch auf die heutigen Anmeldungen der Teilnehmer wirft er einen Blick. Das müsste er eigentlich nicht. Schließlich wuseln an manchen Tagen über 100 Mitarbeiter im Haus herum. Planung und Organsiation ist vor allem deren Aufgabe. Doch er macht das immer noch gerne. Den Bezug zu den täglichen Aufgaben seiner Kolleginnen und Kollegen hat er nie aufgegeben.

Heute haben wir mit ihm einen Termin vereinbart. Hans nimmt sich  Zeit für ein Interview mit der ifb-Onlineredaktion. Im Gespräch erzählt er, wie er damals 1988 in München angefangen hat. Eine Idee und eine Vision habe er im Kopf gehabt, als er den Mut fasste, sich selbständig zu machen. „Ich wollte Betriebsräte in die Lage versetzen, ihren Job gut zu machen und diesen auszufüllen. Es geht mir um erwachsenengerechtes Lernen. Dazu gehört, dass Lernen Spaß machen darf. „

Seine Vision ist Wirklichkeit geworden. Zu dieser Wirklichkeit gehören mittlerweile bis zu 50.000 Seminarteilnehmer – Jahr für Jahr. Er ist stolz:Ich habe wirklich den größten Respekt für Menschen, die sich für andere einsetzen! Diese bei ihrer Arbeit im Betrieb zu unterstützen, was gibt’s denn Besseres?“

Im Interview spricht Hans Schneider darüber, was er unter betrieblicher Mitbestimmung versteht, über Schulungen für Betriebsräte und das Verhältnis des ifb zu den Gewerkschaften.

Das ganze Interview mit Hans Schneider zum Nachlesen.

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