7 Fragen an unsere neue JAV

 

Seit April 2018 haben wir im ifb unsere erste JAV. Höchste Zeit mal nachzufragen, wie es Ihnen bislang so ergangen ist und welche Tipps die beiden für Euch parat haben:

 

1. Wie kam es dazu, dass Ihr Euch für die JAV aufgestellt habt?

Niki: Wir sind ja dieses Jahr das erste Mal in der Geschichte des ifb genügend Azubis, damit wir eine JAV gründen können und da ich momentan der „Dienstälteste“ Azubi hier bin und ich daher die meisten Mitarbeiter schon kenne, war irgendwie klar, dass ich es letztendlich machen werde. Der Einstieg, bzw. die Betriebsratssitzungen finde ich bisher sehr interessant, da man dort auch mal mitbekommt, wie es hinter den Kulissen so aussieht.

 

Nikolas Förster

 

Basti: Der Einstieg für uns JAVis ist bisher ohne Probleme verlaufen. Ich habe mich seit Beginn meiner Ausbildung dafür interessiert, welche Rechte wir Azubis im Betrieb haben. Deshalb schien mir die JAV als gute Möglichkeit mein Interesse an der BR-Tätigkeit und dem Aufgabenbereich der JAV ausleben und mich für die Jugendlichen im Betrieb einsetzen zu können.

 

Bastian Schulz

 

2. Mit welchen Erwartungen seid Ihr an die neue Aufgabe als JAV herangetreten?

Basti: Ich bin schon mit einigen Erwartungen an meine neue Aufgabe herangetreten. Wir wollen als JAV die gute Arbeitsatmosphäre für uns Jugendliche im ifb auch mit steigender Mitarbeiterzahl erhalten, oder sogar verbessen. Außerdem wollen wir für alle jüngeren Mitarbeiter ein offenes Ohr für deren Probleme im Betrieb haben und versuchen, diese mit Hilfe des Betriebsrats zu lösen.

Niki: Ich hatte keine konkrete Vorstellung von dem was mich als JAVi erwarten wird, war dann aber, als ich die ersten BR-Sitzungen miterlebt habe, positiv überrascht, welche Einflussmöglichkeiten sich einem als JAV bieten.

 

3. Wie waren Eure ersten Wochen / ersten JAV-Sitzungen?

Niki & Basti: Anfangs eher entspannt, da es uns Azubis hier im Betrieb ziemlich gut geht. Es war schwer etwas zu finden, das sich noch verbessern lässt, da die Azubis mit ihrer Kritik noch sehr zurückhaltend waren. Mit der Zeit hat sich aber mehr Vertrauen untereinander aufgebaut und dann kamen auch die ersten Probleme zum Vorschein, die wir zusammen anpacken wollen. Dafür wollen wir schnellstmöglich unser erstes Grundlagenseminar besuchen, um souverän auftreten zu können.

 

4. Wie läuft die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat?

Basti: Bisher sehr gut. Der Betriebsrat hat uns schnell in die aktuellen Themen mit einbezogen, ist offen für unsere Vorschläge oder Anmerkungen und geht darauf ein.

 

5. Mit welchen Themen hattet Ihr bis jetzt schon zu tun?

Niki: Die ersten Wochen/Monate haben wir uns primär mit der Optimierung des Bewerbungsprozesses und mit Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Azubis und ihren Vorgesetzten/Ausbilder beschäftigt.

 

6. Ist es schwierig, die normale Arbeit und die JAV-Arbeit unter einen Hut zu bekommen?

Basti: Nein, wenn wir unseren Aufgaben als JAV nachgehen, wird das respektiert und in der Regel bleibt deswegen auch keine Arbeit liegen. Allerdings müssen wir auch zugeben, dass unsere bisherigen Themen überschaubar sind.

 

7. Welche Tipps habt Ihr für andere JAVis?

Basti & Niki: Schwer zu sagen, wir sind ja selbst noch Anfänger 🙂 Aber wir können schon mal sagen, dass man keine Angst vor den kommenden Herausforderungen haben muss, da man vom Betriebsrat unterstützt und wenn es hart auf hart kommt nicht allein gelassen wird. Wichtig ist, sich regelmäßig Feedback von den anderen Azubis im Betrieb zu holen, damit man mitbekommt, wo Verbesserungsbedarf besteht.

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